Um Liebe schachern ist unsexy, das weiß jeder und jede.

Doch warum genau verträgt Liebe kein Schachern? Und warum hilft manchmal nur noch das Schachern?
Es verträgt sich nicht, weil:
Gefühlsvorgaben und Handlungsanweisungen vergiften die L.
L. will Austausch und Offenheit – dann schwebt über ihr die Freiheit.
L. heißt schenken ohne an Geschenke zu denken.
L. will Nähe ohne Nähe einzufordern.
L. bedeutet Loslassen in grenzenlosem (!!) Respekt, das ist’s.
Die L. nimmt es wie es kommt – Kontrolle greift ins Leere.
L. erwartet nichts, erwartet nichts, erwartet nichts, et in infinitum.
Kopfkino macht die L. leicht, doch gutes Kino ist ein Kunstprozess.
In der L. den Tarif durchgeben wollen, ist wie Schachern am Abgrund.
Als Fließtext: Lass das zähe und kleinliche Verhandeln, denn in der Liebe gibt es nur das maximal Große, lass deshalb gut überlegte Schachzüge, die der L. gemachte Tatsachen präsentieren.
Kurz und nocheinmal: Liebe und Schachern vertragen sich schlecht, doch manchmal geht es nicht ohne. Bei einem solchen Geschäft hat es ein offenes Ende…

