
Nach grippigen Ostertagen ist seit heute ein kleines Auferstehungsgeschehen ingang: Der Frühling ist wieder etwas, das in meinem Inneren schafft, nicht nur draußen, wo es an allen Ecken frühlingelt.
Früh am Ostermorgen waren wir mit schniefenden Nasen in einer Waldlichtung und ließen ergriffen das Sonnen-Aufgangs-Geschehen (ein großes Auferstehungsgeschehen) auf unsere Gemüter wirken.
Mittendrin schaute ich senkrecht über mich in den Himmel und dachte: «Ostern? In Kassel ist Ostern, wenn es mehr Kondenzstreifen am Flugzeughimmel gibt als Regenwürmer auf (genauer: in) der Erde.»

