Weltverbesserers Demut

Kürzlich bekam ich Post aus den Bergen in der Schweiz. Der Absender bezog sie auf einen der letzten Gedanken, wo ich fragte, was es eigentlich sei, das uns Menschen davon abhalte, an der Kluft zwischen großen Menschheitsidealen und dem privaten, oft mühsamen Alltag zu zerbrechen?

Er schrieb, er zerbreche nicht, weil er wisse, dass in diesem Leben nie den grossen Menschheitsidealen gerecht werden könne. Und fügte lakonisch hinzu, alles andere wäre für ihn eine Überforderung, bzw. eine Anmassung.

Das saß, gerade von ihm saß das doppelt, ist er doch ein Mensch, der