
Keine Ahnung, doch völlig grundlos kommt mir die Frage, ob meine Erinnerung richtig sei und ich bei meinem letzten Aufenthalt in der Schweiz irgendwo gelesen hätte: Augenbrauen zupfen 18,- CHF. Tyrannis der Augenbrauen weiterlesen

Keine Ahnung, doch völlig grundlos kommt mir die Frage, ob meine Erinnerung richtig sei und ich bei meinem letzten Aufenthalt in der Schweiz irgendwo gelesen hätte: Augenbrauen zupfen 18,- CHF. Tyrannis der Augenbrauen weiterlesen
Ich trinke neuerdings Tannennadeltee, warum sage ich nicht. Er schmeckt mir, das hätte ich nie gedacht. Wenn ich heißes Wasser auf die Nadeln gieße, sinkt vorerst die Hälfte der Nadeln auf den Boden der Teetasse, der Rest bleibt oben. Nach einer Weile lassen Schwebende Tannennadel weiterlesen
Wie ein Algorithmus funktioniert, habe ich an den Wörtern «spfirgnew» und «spfirgnewl» kürzlich erfahren. Beide habe ich probehalber in die Suchmaschine getippt und bei beiden den Zusatz «und Goethe» eingegeben. «spfirgnew» ist keineswegs gleich «spfirgnewl» weiterlesen
Am Eingang zum Wald, direkt neben der Straßenbahn Endstation, steht ein Kreis von Menschen. Beim Nähertreten erkenne ich eine Schulklasse mit ihrer Lehrerin und zwei Helfern. Diese stehen außerhalb des Kreises, die Lehrerin innerhalb, ein Anblick wie im Klingt gut: Subjekthaftigkeit weiterlesen
Warum ich kommende Nacht nicht vor vier Uhr morgen schlafen werde, ist schnell erzählt.
Doch bevor ich dies tue, muss ich folgende Beobachtung loswerden. Es war der Kasseler Corona-Inzidenzwert noch nie so hoch wie gerade jetzt. Vor einem Jahr war er um zwei Schlaflose Nacht weiterlesen
Die Mysterien fänden im Hauptbahnhof statt, meinte Joseph Beuys mal in einem Spiegelgespräch, nicht vor dem Spiegel, sondern im Gespräch mit einem Redakteur der Zeitschrift Spiegel. Konsumenten als Mysterium? weiterlesen
Ich blicke in den Garten. Gerade noch war es ganz ruhig und still, alles ohne Bewegung. Da landet ein Amselweibchen am Boden und macht zwei drei Hüpfer.
Gleich hinter dem Weibchen kommt ein Amselmännchen aus einem Busch Ungalublich, diese Reflexe weiterlesen
Ja, richtig, «verschuben». Wahrscheinlich kommt das Wort noch aus Zeiten der K. & K. Donaumonarchie und war deshalb beim Länderübertritt vom Fenster aus zu lesen, als ich aus meinem Zugabteil blickte Verschuben weiterlesen
Das neue PHILOSOPHEmagazin bringt in seiner neuen Nummer ein Dossier zum Thema der Selbstbestimmung bei Friedrich Nietzsche.
Obwohl sich Nietzsches Werk begrifflichen Festlegungen beharrlich verweigert, versucht der Philosoph Nietzsche und die Selbstbestimmung weiterlesen
Nicht dass ich ein Freund des sperrigen Wortkonglomerats ‹Eigenverantwortung› wäre, das unschöne Wort ist ja gar kein eigentlicher Begriff. Für mich genügt das einfachere Wort ‹Verantwortung›, denn Verantwortung hat immer mit Der Inzidenzwert von Unworten weiterlesen